Kurzüberblick HIV und AIDS

Das Human Immunodeficiency Virus – besser bekannt als HIV – schädigt nach einer Infektion bestimmte Zellen der Immunabwehr. Als Folge daraus sind Menschen mit HIV anfälliger für Krankheiten. In Deutschland sind etwa 91.000 Menschen von HIV betroffen.1

Ohne Behandlung kann das HI-Virus zu einer AIDS-Erkrankung (Acquired Immunodeficiency Syndrome), auf Deutsch „Erworbenes Immunschwächesyndrom“ führen. Betroffene mit AIDS sind oft besonders anfällig für Pilzerkrankungen oder schwere Lungenentzündungen. Unbehandelt kann eine AIDS-Erkrankung im schlimmsten Fall sogar einen tödlichen Verlauf nehmen.

Welche Symptome zeigen sich bei HIV?

HIV wird am häufigsten während ungeschütztem Geschlechtsverkehr oder über infiziertes Blut (beispielsweise beim Drogengebrauch) übertragen. Kurz nach einer Übertragung treten meist unspezifische grippeähnliche Symptome auf (wie geschwollene Lymphknoten, Fieber, Abgeschlagenheit).

Anschließend bleiben Beschwerden in der Regel für längere Zeit aus. Die Infektion kann den Körper aber auch in dieser Zeit unbemerkt weiter schädigen. Um das zu verhindern, ist es umso wichtiger, dass bei Hinweisen auf eine Risikobegegnung zeitnah ein HIV-Test (Labortest) durchgeführt wird. So kann das Virus erkannt und die Therapie begonnen werden.

Verlauf einer unbehandelten HIV-Infektion

Behandlungsmöglichkeiten bei HIV

Bis heute ist eine HIV-Infektion nicht heilbar. Jedoch gibt es durch die Einnahme von retroviralen Medikamenten die Möglichkeit, die Virusmenge im Blut so sehr zu verringern, dass die HIV-Infektion nicht weiterfortschreitet und eine AIDS-Erkrankung verhindert wird. Die Viruslast kann sogar unter die Nachweisgrenze fallen; der Betroffene kann das HI-Virus dann nicht mehr übertragen. Menschen mit erfolgreicher HIV-Therapie können ein weitestgehend beschwerdefreies Leben führen.

Für die erfolgreiche HIV-Behandlung ist eine regelmäßige und langfristige Tabletteneinnahme unter ärztlicher Kontrolle essenziell. Ergänzend dazu ist es hilfreich, wenn neben einem Facharzt auch eine spezialisierte Apotheke pharmazeutisch zur Seite steht. Als Fachapotheke für HIV sind wir gerne für Sie da. Vereinbaren Sie jetzt Ihren individuellen Termin zur HIV-Fachberatung – gerne auch ganz diskret per Telefon oder Videogespräch.

Mittel zur Vorbeugung und Prophylaxe von HIV

Die Abkürzung PreP steht für Prä-Expositionsprophylaxe. Gemeint ist damit die regelmäßige Einnahme von antiretroviralen Medikamenten, durch die sich ein HIV-negativer Mensch vorbeugend gegen eine Infektion mit dem HI-Virus schützen kann.

PEP ist hingegen die Abkürzung für Post-Expostionsprophylaxe. Das heißt, durch die Einnahme von bestimmten antiviralen Medikamenten kann eine Infektion mit dem HI-Virus auch nach der Übertragung noch verhindert werden.

Gerne helfen wir Ihnen bei Fragen zur PreP oder PEP weiter!

Ihr pharmazeutischer Partner bei HIV

Als Fachapotheke für HIV sind wir stolzes Mitglied der DAHKA (Deutsche Arbeitsgemeinschaft HIV- und Hepatitis-Kompetenter Apotheken e.V.). Bei uns profitieren Sie von

  • ganzheitlicher pharmazeutischer Betreuung zum Thema HIV: Versorgung mit antiretroviralen Medikamenten (ART), HIV-Selbsttests, Partner für PEP- & PreP mit entsprechendem Vorrat
  • individueller (wenn gewollt, anonymer) Beratung durch unsere spezialisierten Expert:innen – vor Ort, per Mail, Telefon oder Videogespräch
  • einfacher diskreter Medikamentenbestellung und Rezepteinlösung im Online-Shop
  • versandkostenfreier Lieferung bei Bestellung Ihrer antiretroviralen Mittel und anderer verschreibungspflichtiger Arzneien
  • diskreter Lieferung auf Wunsch – denn Ihre Medikamenteneinnahme geht allein Sie etwas an
  • Unterstützung bei der Direktabrechnung mit Krankenkassen
  • einem breiten Produktportfolio im Online-Shop, speziell für Menschen mit HIV (zum Beispiel zur Linderung von Nebenwirkungen oder Equipment auf Reisen)

Es ist besonders wichtig, HIV-Betroffenen digitale Kontaktmöglichkeiten zu bieten. Viele trauen sich dann erst, ganz offen und ohne Tabus zu sprechen. So ist eine persönliche Beratung bei uns zum Beispiel während eines Videogesprächs möglich, ohne dass der Kunde auf die gewohnten umfänglichen Apotheken-Services verzichten muss. Als Fachapotheke für HIV kümmern wir uns außerdem extra zuverlässig um die Versorgung mit Ihren Medikamenten – denn wir wissen, dass diese für Sie lebensnotwendig sind.

Julia Schwanfelder, Apothekerin & Leitung eServices

Vereinbaren Sie jetzt Ihren Termin zur HIV-Fachberatung!

Gerne bieten wir Ihnen unsere pharmazeutische Unterstützung an. Unsere Expertin Patricia Maas nimmt sich persönlich Zeit für Ihre Anliegen. Egal ob  Fragen zur Medikamenteneinnahme, Wechselwirkungen oder der Linderung von Nebenwirkungen: Vereinbaren Sie jetzt Ihre HIV-Fachberatung, je nach Wunsch per Telefon oder Videogespräch.

Füllen Sie einfach das Formular aus und wir melden uns zeitnah mit einem Terminvorschlag bei Ihnen.

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Quellenangaben

1 Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA): Daten und Fakten zu HIV. URL: https://www.welt-aids-tag.de/daten-und-fakten/#:~:text=In%20Deutschland%20leben%20rund%2091.400,%2DDiagnose%20nehmen%20HIV%2DMedikamente. (30.03.2022).