Keine Angst vor dem E-Rezept! Alles bleibt – es wird nur ein bisschen besser

Sie haben bereits vom E-Rezept gehört oder gelesen und trotzdem erscheint Ihnen das ganze Thema noch sehr abstrakt und kompliziert? Keine Sorge, damit sind Sie nicht allein. Vielen Patient:innen und Ärzt:innen geht es genauso. Als kompetenter Partner an Ihrer Seite möchten wir Ihnen dabei helfen, die Einführung des E-Rezeptes und die damit einhergehenden Veränderungen besser zu verstehen. Außerdem liefern wir Ihnen die aktuellsten Informationen zum E-Rezept, damit Sie immer auf dem neuesten Stand sind.

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Für Patienten: Mehr Sicherheit und Service mit dem E-Rezept

E-Rezept verstehen – so funktioniert das E-Rezept

Das E-Rezept ist vergleichbar mit der elektronischen Bordkarte bei einer Flugreise: Ihre Verordnungen werden von Ihrer Ärztin oder Ihrem Arzt in elektronischer Form ausgestellt. Dazu wird das E-Rezept in einer Praxis-Software erstellt und digital in einem Tresor abgespeichert. Das Rezept enthält einen sogenannten DataMatrix-Code (ähnlich eines QR-Codes), der zur sicheren Entschlüsselung Ihres Rezeptes dient.

Sie entscheiden vor Ort in der Praxis, ob Sie das E-Rezept in ausgedruckter Form oder digital in einer sicheren App auf Ihrem Smartphone erhalten möchten.

E-Rezept verstehen –  so lösen Sie das E-Rezept ein.

Je nachdem, ob Sie das E-Rezept als Ausdruck oder in digitaler Form mit Hilfe einer App bekommen haben, gibt es verschiedene Wege zur Einlösung:

E-Rezept als Ausdruck einlösen:

  • Rezept mit Code vor Ort in der Apotheke scannen lassen und wie gewohnt die Medikamente erhalten
  • E-Rezept per Post an die Apotheke schicken und Medikamente liefern lassen
  • Code auf dem E-Rezept abfotografieren und als Foto über eine Vorbestell-App (wie gesund.de) oder einen Versandshop an die Apotheke übermitteln; Medikamente selbst abholen oder liefern lassen.

E-Rezept in digitaler Form einlösen (hierfür benötigen Sie die App „Das E-Rezept“):

  • Code des E-Rezepts in die App laden, App in der Apotheke vorzeigen und wie gewohnt die Medikamente erhalten
  • Code in die App laden, direkt an die ausgewählte Apotheke weiterleiten und zwischen Selbstabholung der Medikamente, Same-Day-Delivery (Botendienst) oder Versand wählen

Die verschiedenen Möglichkeiten, das E-Rezept einzulösen, machen die Medikamentenversorgung noch einfacher. Der DataMatrix-Code gewährleistet Sicherheit, weil der Abruf des Rezeptes nur einmalig möglich ist und somit ein Missbrauch verhindert wird.

Übrigens: Es ist weiterhin möglich, dass beispielsweise Familienmitglieder das Rezept für Sie einlösen. Dafür geben Sie den Ausdruck mit DataMatrix-Code einfach an Ihre Vertrauensperson weiter, die das Rezept wie zuvor beschrieben einlösen kann.

Wo Sie das E-Rezept einlösen? Natürlich in der ABF-Apotheke!

Wir haben bereits jetzt alle Vorgaben für das E-Rezept eingestellt und sind in engem Austausch mit den nötigen Behörden. Deswegen können Sie ab 2022 bei uns Ihr E-Rezept einfach und sicher einlösen – in unseren beiden Vor-Ort-Apotheken in Fürth und natürlich im ABF Online-Shop.

Damit wir bestmöglich auf die Einführung des E-Rezepts vorbereitet sind, nehmen wir am Projekt E-Rezept der Techniker Krankenkasse in Kooperation mit dem IT-Dienstleister Noventi teil. Ärzte, die ebenfalls Teil der Kooperation sind, können bereits über die TK-DOC-App Medikamente per E-Rezept verschreiben. Versicherte der Techniker Krankenkasse haben schon jetzt die Möglichkeit, Ihr E-Rezept über die TK-DOC-App bei uns in der ABF-Apotheke vor Ort oder im Online-Shop einzulösen.

 

Sie haben konkrete Fragen und wollen das E-Rezept verstehen?

Kein Problem, schreiben Sie uns einfach eine E-Mail und wir kontaktieren Sie so schnell wie möglich:

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Gerne können Sie uns auch über unser Kontaktformular E-Rezept am Ende der Seite Ihren Kontakt zukommen lassen.

 

Das E-Rezept für Ärzte und Praxispersonal

In vielen Arztpraxen geht das Thema E-Rezept mit Bedenken einher. Denn es gibt einige Fragestellungen, die aus Sicht der Ärzt:innen und des Praxispersonals noch nicht ausreichend geklärt wurden. Aus diesem Grund haben wir die wichtigsten Informationen kurz und knapp für Sie zusammengestellt.

Was kommt ab dem 1. Januar 2022 auf uns zu? Vermutlich deutlich weniger als gedacht.

Für die Ausstellung der meisten E-Rezepte im Praxisalltag sind die Prozesse gut beschrieben.

Zur Erstellung eines E-Rezeptes für ein Fertigarzneimittel kann das Rezept direkt im Praxisverwaltungssystem erzeugt werden. Die Rezepte müssen anschließend digital durch den Arzt signiert werden, bevor sie in die Telematikinfrastruktur (sicheres digitales Netzwerk für den Austausch von Gesundheitsdaten) hochgeladen werden.

Für die digitale Signatur haben Sie verschiedene Möglichkeiten. Am praxistauglichsten ist in der Regel jedoch die sogenannte „Komfortsignatur“. Zu Beginn des Arbeitstages wird der Heilberufeausweis eingelesen und einmal der vergebene PIN eingegeben. Danach ist die Ausstellung von bis zu 250 Rezepten über den Tag verteilt möglich, bevor der PIN erneut eingegeben werden muss.

Übrigens: Bei technischen Hürden mit der Ausstellung des Rezeptes (TI funktioniert nicht oder PVS ist aus technischer Sicht noch nicht in der Lage dazu) kann noch bis mindestens Mitte 2022 ein normales Muster 16 Rezept verordnet werden. Auch wird mit einer sogenannten Friedensfrist gerechnet. Dies bedeutet, dass in einem definierten Zeitraum der Zwang zur Ausstellung von Rezepten noch nicht umgesetzt wird. So erhalten Arztpraxen die Möglichkeit, sich langsam an die Thematik heranzutasten. Normalerweise erstreckt sich diese Testphase über ein paar Monate. Sobald es hierzu Entwicklungen gibt und dies offiziell verkündet wurde, werden wir Sie an dieser Stelle informieren.

Vorab: Aktuell ist geplant, ab dem 1. Dezember 2021 eine deutschlandweite Testphase des E-Rezeptes zu starten. Diese Testphase ist freiwillig. Ob bis zu diesem Zeitpunkt die Softwarehersteller in der Lage sein werden, aus dem PVS heraus E-Rezepte zu erstellen ist aktuell noch unklar.

Ausstellung des E-Rezeptes für spezielle Zubereitungen

Für Arztpraxen, welche parenterale Zubereitungen (zum Beispiel Zytostatika) verabreichen, sieht es bezogen auf das E-Rezept zum aktuellen Zeitpunkt noch etwas unklarer aus.

Sicher ist jedoch: Es wird weiterhin unter Beachtung der gesetzlichen Regelungen möglich sein, Rezepte für Zubereitungen direkt an die herstellende Apotheke zu versenden. Der genaue Ablauf dazu wird allerdings noch verhandelt.  

Ein Szenario beschreibt beispielsweise, dass im Praxisverwaltungssystem eine Stammapotheke hinterlegt ist, an welche durch einen Klick das Rezept übermittelt wird. Doch auch andere Optionen sind denkbar. Gerne halten wir Sie dazu auf dem Laufenden.

E-Rezept Webinar für Ärzte und Praxispersonal

Sie haben konkrete Fragen zum E-Rezept? Sichern Sie sich jetzt Ihren Platz für unser kostenloses Live-Webinar zum E-Rezept am 15. Dezember 2021. Weitere Informationen zu den Webinar-Inhalten und zur Anmeldung finden Sie auf der Website des ABF-Campus.

 

 

Whitepaper E-Rezept

Für alle Interessierten planen wir, ein Whitepaper (PDF) zu erstellen, dass sich noch intensiver mit der Thematik E-Rezept auseinandersetzt. Gerne stellen wir Ihnen das Whitepaper zur Verfügung, sobald wir alle Daten hierfür gesammelt haben. Wir freuen uns auf Ihre Anfrage über das nachfolgende Kontaktformular.

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Sie haben Fragen zum E-Rezept?

Unser E-Rezept-Team hat sich in den vergangenen Monaten intensiv mit dem E-Rezept, seiner Systematik sowie den Vor- und Nachteilen beschäftigt. Wir können Ihnen daher sowohl als Patient:innen oder als auch als Ärzt:innen und Praxispersonal bei Ihren Fragen rund um das E-Rezept kompetente Auskunft geben. Schreiben Sie uns einfach Ihre Kontaktdaten und wir melden uns sobald wie möglich bei Ihnen.

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